Gesundsheitskonferenz Schwäbisch Hall

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Traumatisierte (Flüchtlings-) Kinder erkennen und unterstützen

Welche Ereignisse wirken traumatisch ? Welche Hirnregionen speichern das Erlebte ? Was für Symptome zeigen traumatisierte Kinder und Jugendliche und wie kann man Ihnen helfen ?

Migration könne auch ohne vorherige Traumatisierung in krisenhafte Situationen führen, die bei den Menschen psychosomatische Erkrankungen auslösen, begann die Therapeutin. Erst recht Krieg, Folter, systematische und sexualisierte Gewalt führe zu Traumatisierung. Dabei treffe das Miterleben und Beobachten von Gräueltaten auf die selben Hirnregionen wie das eigene Erleiden von Gewalt.

"Zwischenmenschliche Gewalt ist schlimmer als Unfälle und Naturkatastrophen:  Das Vertrauen in das Mensch- sein wird zerstört."

Die Therapeutin erläuterte, dass die Belastungsgrenze in extrem stressreichen Situationen mit Todesgefahr bei den Menschen unterschiedlich sein kann. Säuglinge und Kleinkinder hätten jedoch weniger Strategien zur Anpassung und seien deshalb umso mehr auf Schutz angewiesen.

Zwei Formen gebe es: Typ I, das einmalig auftretende traumatische Ereignis und bei Typ II die früh einsetzende, wiederholte und lang anhaltende Traumatisierung.

Mit der Ankunft im sicheren Gastland sei das Trauma aber nicht überwunden.

weiterlesen:

Trauma bei Kindern

 

 

 

 

 

Gesundheit von Kindern und Jugendlichen

MRE Vortrag
MRE Vortrag

Die Gesundheitskonferenz Schwäbisch Hall hat sich mit ihren ersten (Starter -) Handlungsempfehlungen auf die Gestaltung einer gesundheitsfördernden Lebenswelt der Kindertageseinrichtungen fokussiert.

Die Entwicklung, die Förderung und die Verfügbarkeit der psychischen, seelischen und körperlichen Ressourcen zählen zu den Grundvoraussetzungen für gelingende Erziehungs-und Bildungsprozesse.

Gesundes Aufwachsen soll in diesem Sinne insbesondere durch gesundheitsförderlich gestaltete Lebenswelten (Settings) ermöglicht werden.

Zum Thema „Gesundes Umfeld zum Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen“ wurde eine Befragung der Bürgermeister und Gemeinden im Landkreis Schwäbisch Hall durchgeführt. Diese wurde von Studentinnen und Studenten der Hochschule Heilbronn, Campus Künzelsau, Prof. Dr. Christoph Tiebel, Lehrstuhl Sozialmanagement, ausgearbeitet.

Dazu wurden im Juni 2013 30 Fragebögen verschickt – davon konnten 18 Fragebögen ausgewertet werden. Erhoben wurden hierzu Struktur und Sozialdaten von Kindern – und Jugendlichen in den Altersgruppen 0 – 18 Jahre.

Speziell wurden hierzu Bestandserhebungen der Angebote in den Handlungsfeldern Bewegung, Lebenskompetenz, geistige Aktivität und Teilhabe erhoben.